Bereit für die Zukunft der chirurgischen Visualisierung.

Was in der flexiblen Endoskopie bereits Realität ist, könnte morgen den OP-Alltag revolutionieren: multispektrale Beleuchtung. PHOTONIC verfügt über das Entwicklungs-Know-how und die Fertigungskompetenz, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten.

Der Einsatz multispektraler Beleuchtung beschränkt sich bislang auf die diagnostische Endoskopie, insbesondere auf Gastro- und Koloskopien mit flexiblen Endoskopen. Diese derzeit nur bei High-End-Systemen verfügbare Technologie ermöglicht es, vaskuläre Strukturen kontrastreicher hervorzuheben, subepitheliale Gefäße sichtbar zu machen, Blutungen deutlicher zu erkennen und in tiefere Gewebeschichten vorzudringen.

Im Gegensatz dazu wird in der chirurgischen Endoskopie überwiegend mit Weißlicht gearbeitet, das in bestimmten Operationsschritten durch Nahinfrarot unterstützt oder ersetzt wird. Diese Methodik gilt inzwischen als Goldstandard. Bei PHOTONIC ist man allerdings überzeugt: Die Beschränkung auf ein solches Dual-Spektrum hat ein Ablaufdatum. „Denn die Übertragung des Prinzips der multispektralen Beleuchtung aus der Diagnostik in die chirurgische Endoskopie eröffnet – als Ergänzung zu etablierten Verfahren – völlig neue Möglichkeiten für die intraoperative Visualisierung“, so Business Developer Ingo Wiest. Dies kann dazu beitragen, Blutgefäße und Strukturen während des Eingriffs besser darzustellen und damit die Sicherheit und Präzision im OP-Saal weiter zu erhöhen.

Warum PHOTONIC schon jetzt so weit ist, diesen Schritt mit potenziellen Kunden zu gehen? Das Unternehmen verfügt über das notwendige Know-how, die Erfahrung und klar strukturierte Prozesse – von der Spektralanalyse und Auswahl geeigneter Emitter und Filter über das optische Design bis zum Prototypenbau und Tests im eigenen Labor. Hier wurden bereits bis zu 7-kanalige Konzepte entwickelt, die LED und Diodenlaser flexibel kombinieren. Im Zuge der Entwicklung simuliert der Beleuchtungsspezialist Strahlengänge mithilfe von Raytracing, bezieht digitale Zwillinge optischer Komponenten ein und optimiert Abbildungsqualität, Stabilität und Strahlprofil. Ein iterativer Regelkreis mit Sensitivitäts- und Toleranzanalysen stellt sicher, dass kritische Parameter stabilisiert und Lösungen kontinuierlich verfeinert werden. So entstehen Systeme, die technisch auf höchstem Niveau und zugleich exakt auf Rahmenbedingungen wie Bauraum, Schnittstellen oder Kosten abgestimmt sind. Dank FDA-Registrierung der Fertigungsstandorte schafft man zudem die regulatorischen Voraussetzungen, um Projekte auch für den US-Markt umzusetzen.

EINEN SCHRITT VORAUS
Als weiteren Vorteil nennt Wiest die enge Partnerschaft mit namhaften Herstellern. „Muster neuester Lichtquellen erreichen uns, noch bevor sie offiziell am Markt sind. Das schafft einen entscheidenden Vorsprung, der die Produkte unserer Kunden schneller zur Marktreife bringt.“

Mit Vision und Präzision auf der COMPAMED 2025

WILD und PHOTONIC zeigen auf der COMPAMED 2025, wie sie als verlässliche Technologiepartner die Visionen ihrer Kund:innen in Serie bringen – mit Ausdauer und Präzision.

Der Weg von der Produktidee zur Serienfertigung verlangt viele Qualitäten. Einzelne Etappen gleichen einem Sprint, das Gesamtprojekt jedoch eher einem Marathon. Der Sprint – ein etablierter Begriff aus der agilen Projektwelt – steht für fokussiertes Arbeiten auf kurzen Distanzen, der Marathon für Ausdauer, Erfahrung und strategische Weitsicht.

Die WILD Gruppe vereint beides: über 50 Jahre branchenübergreifende Erfahrung in komplexer Opto-Mechatronik – die Ausdauer des Marathons – und zugleich Schnelligkeit und präzise Umsetzung – den Sprint. Damit agiert sie als integrierter End-to-End-Partner, der Auftragsentwicklung und Auftragsfertigung so verbindet, dass Kund:innen in jeder Phase des Produktlebenszyklus maximal profitieren.

„Als Lösungsanbieter denken wir über die Fertigung hinaus – unser Know-how fließt bereits beim Design ein“, erläutert Ingo Wiest, Business Development bei PHOTONIC, dem gruppeninternen Spezialisten für kundenspezifische Beleuchtungs- und Lichttechnologien. „So realisieren wir die Anforderungen unserer Kunden ganzheitlich.“

Von der Vorstudie über Entwicklung und Serienüberleitung bis zur Reinraumfertigung: WILD und PHOTONIC stehen gemeinsam für ganzheitliche Optomechatroniklösungen – präzise, effizient und zuverlässig – für die Produkte ihrer Kunden.

Gespannt auf mehr?

Wir freuen uns auf inspirierende Gespräche! Treffen Sie uns am Messestand der WILD Gruppe in der Halle 8a/Stand J19.

Spektroskopie: Den Elementen auf der Spur.

Innovative Spektroskope erfassen komplexe Informationen in Echtzeit – jederzeit und überall. Das eröffnet völlig neue Anwendungsmöglichkeiten. Mit der WILD Gruppe können Kunden sicher gehen, dass aus ihrer Idee ein präzises, robustes und serienreifes Produkt entsteht, unabhängig davon, wo es zum Einsatz kommt.

Was früher nur im Labor möglich war, passt heute in jede Jackentasche: Dank miniaturisierter spektroskopischer Systeme eröffnen sich völlig neue Anwendungsfelder für schnelle, präzise und kosteneffiziente Analysen direkt vor Ort. Konsument:innen kontrollieren per Smartphone bereits den Feuchtigkeitsgehalt ihrer Haut, Winzer prüfen den Reifegrad ihrer Trauben direkt im Weinberg, und kompakte Atemanalysegeräte könnten schon bald erste Hinweise auf Krankheiten wie Diabetes liefern. Möglich wird dies durch neue Sensorprinzipien, intelligente Software und miniaturisierte Optikkomponenten, die die Grenzen des Machbaren rasant verschieben.

Für eine rasche Time-to-Market dieser leistungsfähigen spektroskopischen Systeme benötigt man einen Entwicklungs- und Fertigungspartner, der über fundiertes Know-how in den Bereichen Optik, Mechanik und Elektronik verfügt. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Silicon Austria Labs (SAL) bietet die WILD Gruppe sogar noch mehr: Gemeinsam erkennt man Spitzentechnologien frühzeitig, erarbeitet maßgeschneiderte Lösungen und überführt Produkte in kürzester Entwicklungszeit zur Marktreife.

BRANCHENVIELFALT TRIFFT TECHNOLOGIETIEFE
„Unser Kern-Know-how ist die Optik und diese gilt als Herzstück jeder Spektroskopie-Anwendung – ob UV-Vis-, Emissions-, Fluoreszenz-, IR- oder NIR-Spektroskopie. Was alle diese Analyseverfahren voneinander unterscheidet, ist ihre Wellenlänge. Deshalb benötigt jedes System exakt darauf abgestimmte Lichtquellen, optische Filter und Detektoren. Dank unserer langjährigen Erfahrung sind wir Expert:innen in der Zusammensetzung und Auswahl dieser Faktoren bzw. Komponenten – immer mit dem Fokus auf die effiziente Serienüberleitung und Gerätekonstruktion“, erklärt Martina Trinkel vom Business Development der WILD Gruppe. Insbesondere wenn die Anforderungen an Dichtheit, Temperaturbeständigkeit, Robustheit und Präzision hoch sind, spielt die Unternehmensgruppe ihre Erfahrung aus, wie eine Reihe von Referenzbeispielen belegen.

VOM WARENEINGANG BIS ZUM RECYCLING
So stellt etwa das stabile optomechanische Design eines von WILD mitentwickelten und produzierten NIR-Spektrografen sicher, dass dieser in Sortieranlagen direkt in der Prozesslinie eingesetzt werden kann. „Die von uns gefertigten optischen Komponenten wie Beugungsgitter oder die Abbildungsoptik zur Kamera trotzen ebenso wie unsere mechanischen Spezialanfertigungen problemlos Staub, Vibrationen und Temperaturunterschieden von bis zu 50 Grad“, betont Stefan Werkl, WILD Head of Business Unit Optical Technologies.

Auch in der Entwicklung und Fertigung mobiler Vis- und NIR-Messgeräte bringt WILD Know-how ein. Für einen Kunden, der mobile Spektroskopie-Systeme für Industrie und Landwirtschaft entwickelt, hat man dessen innovatives Sensorsystem in ein tragbares Hand-held-System integriert.

„In der Metallindustrie wiederrum werden optische Emissionsspektrometer eines langjährigen WILD-Kunden und führendem Unternehmen in der industriellen Messtechnik und Laborausrüstung eingesetzt, um Stähle und Legierungen wie Aluminium, Nickel oder Kupfer zuverlässig zu analysieren“, erklärt Stefan Werkl. Vom Rohmaterial über den Wareneingang bis hin zum Recycling: Solche Funkenspektrometer sichern die Qualität in jeder Phase, auch bei hochsicherheitskritischen Anwendungen oder 3D-gedruckten Metallkomponenten. Zudem sind sie entscheidend für die Kostenkontrolle, Risikominimierung und Produktivität.

PARTNERSCHAFT MIT SAL ALS INNOVATIONSMOTOR
Großes Zukunftspotenzial sieht Thomas Ladstätter, verantwortlich für das Business Development von Sensorsystemen bei Silicon Austria Labs (SAL), insbesondere in der Miniaturisierung. „Die Kombination aus integrierten optischen Mikrosystemen und KI-gestützter Datenauswertung eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Ein Forschungsschwerpunkt bei SAL sind daher nichtlineare spektroskopische Methoden, die eine deutlich höhere Sensitivität gegenüber molekularen Details aufweisen und gleichzeitig eine hohe zeitliche Auflösung von ultraschnellen Prozessen erlauben. Anwendungen in der Medizintechnik, z.B. Krebsdiagnostik oder Label-Free Pathologie, aber auch in der Lebensmittelanalyse oder Umweltüberwachung können davon massiv profitieren“, ist Ladstätter überzeugt.

Seiner Meinung nach wirkt sich die Miniaturisierung außerdem positiv auf die Kosten aus. „Speziell in der personalisierten Medizin werden künftig Anwendungen realisierbar sein, die aktuell dem Labor vorbehalten sind. Kompakte spektrale Engines, die in portable Geräte integriert sind, können auch bei der Erkennung chemischer oder biologischer Gefahrenstoffe Vorteile mit sich bringen. Ein wichtiges Thema angesichts der aktuellen Herausforderungen in der europäischen Sicherheitspolitik“, so Ladstätter.

Laser World of Photonics 2025 in München

Die WILD Gruppe ist mit dabei, wenn sich die renommiertesten Akteure und Newcomer aus der Welt der Lasertechnik in München treffen.

Besuchen Sie WILD und PHOTONIC auf unserem Messestand 224 in der Halle B3 und erfahren Sie, wie wir dazu beitragen, dass aus Ihrer zukunftsweisenden Idee ein serientaugliches Produkt wird.

Als Technologiepartner für Optik, Mechanik, Elektronik und Software unterstützen wir Sie in der Entwicklung und Fertigung von Messgeräten für die Analytik, Labortechnik für Biotechnologien & Lifesciences, Mess- und Prüftechnik, spektroskopische Messgeräte sowie Mikroskope.

Wir begleiten zahlreiche Kunden bereits in der Entwicklung, übernehmen die Industrialisierung und garantieren eine hohe Qualität in der Serienfertigung. Unser tiefes Verständnis für optische Technologien und den Gesamtgeräteaufbau ist ebenso gefragt wie unsere stabilen Prozesse, schnellen Reaktionszeiten und das Wissen um regulatorische Standards wie ISO, GMP oder FDA.

Lassen Sie sich von unserer Leidenschaft für optische Technologien und unserem Streben nach Perfektion inspirieren.

Doppelprämierung für PHOTONIC bei der Great Place to Work® For All™ Stars Night

Zum zweiten Mal in Folge zählt der Beleuchtungsspezialist zu den Top 10 der Best Workplaces™ Austria. Zusätzlich erhielt PHOTONIC als eines von nur fünf Unternehmen den Best Employer Branding Award 2025 für besonders wirkungsvolle und authentische Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität.

„Dass wir zum zweiten Mal in Folge zu den Top 10 Arbeitgebern in der Kategorie XS zählen und nun zusätzlich mit dem Best Employer Branding Award geehrt wurden, macht mich unglaublich stolz,“ betont PHOTONIC Geschäftsführer Stefan Zotter. „Es zeigt, dass wir nicht nur intern auf dem richtigen Weg sind, sondern auch als Arbeitgebermarke nach außen überzeugend auftreten. Wir legen großen Wert darauf, dass sich jede und jeder bei uns wertgeschätzt fühlt – das schafft Vertrauen, Zusammenhalt und Motivation.“

Die Auszeichnung sei ein Beweis dafür, dass das gesamte PHOTONIC Team eine starke Unternehmenskultur lebt. Denn die Prämierung basiert auf einer anonymen Mitarbeiterbefragung, die fünf Dimensionen umfasst: Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. In allen Bereichen erzielte PHOTONIC auch dieses Jahr besonders positive Bewertungen. Zustimmungswerte von jeweils 97 % gab es etwa zu den Aussagen „Wir haben Spaß bei der Arbeit“ und „Ich glaube, ich kann hier einen wichtigen Beitrag leisten“.

Dass PHOTONIC diesen außergewöhnlichen Teamspirit auch sehr erfolgreich nach außen trägt, belegt der Best Employer Branding Award 2025. Über diesen freut sich besonders Anne Killmeyer, die für das Marketing verantwortlich ist: „Employer Branding funktioniert dann am besten, wenn es aus einem echten Miteinander heraus entsteht. Daher ist diese Auszeichnung für uns eine schöne Bestätigung dafür, dass unsere Kommunikation die PHOTONIC-Werte wirklich erlebbar macht – nicht nur intern, sondern auch für Bewerber:innen und externe Partner.“

Auch bei der Verleihung war PHOTONIC durch ein starkes Team vertreten:  Neben Martin Kiryakov (Lead Project Manager Sales und Betriebsrat) und Christian Czech (Account Manager/Vertriebsinnendienst) nahmen Ingo Wiest (Business Development), Tobias Mrachacz (SCM Launch Manager) sowie Anne Killmeyer (Marketing & Management Assistant) an der Veranstaltung teil und feierten gemeinsam den wiederholten Erfolg.

Fotocredits: © leadersnet / Gabriel Rizar & PHOTONIC

PHOTONIC ist und bleibt ein „Great Place to Work“

Alle 30 „Photonicer:innen“ haben an der aktuellen Great Place to Work®-Mitarbeiterbefragung teilgenommen und ihr Unternehmen mit großartigen Bewertungen erneut zum Top-Arbeitgeber gekürt.

Eine gelebte Vertrauenskultur, Wertschätzung und ein offener Austausch – all das macht PHOTONIC zu einem beliebten Arbeitgeber. Dass dies nicht nur subjektives Empfinden ist, zeigt die aktuelle Great Place to Work®-Mitarbeiterbefragung: Alle 30 „Photonicer:innen“ haben das Unternehmen bewertet – und das Ergebnis spricht für sich. 100 % der Mitarbeitenden bestätigen, dass sie einen sehr guten Arbeitsplatz haben.

Die Umfrage hebt insbesondere die positive Fehlerkultur, die offene und klare Kommunikation, die vertrauensvolle Atmosphäre sowie die gegenseitige Unterstützung hervor – Aspekte, die für eine starke Unternehmenskultur essenziell sind. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem sich die Mitarbeitenden wertgeschätzt und gehört fühlen. „Dieses erneute außergewöhnlich gute Abschneiden unseres Unternehmens macht uns stolz und bestätigt uns darin, dass unsere Mitarbeiter:innen unsere herausragende Arbeitsplatzkultur sehr schätzen“, freut sich PHOTONIC-Geschäftsführer Stefan Zotter über die erfolgreiche Rezertifizierung.

Vom PHOTONIC-Team gelobt wurde auch die Förderung des kooperativen Arbeitsumfelds, in dem Ideen ausgetauscht und innovative Lösungen gemeinsam erarbeitet werden. Das trägt zur persönlichen Entwicklung jedes Einzelnen bei und stärkt den Unternehmenserfolg.  Als besonders sinnstiftend wird die Arbeit für Medizintechnik-Projekte angesehen, mit deren Lösungen ein echter Mehrwert für die Gesundheit und das Wohl der Menschen geschaffen wird.

Möchtest auch du bei PHOTONIC durchstarten? Dann schau dir unsere offenen Stellen an und werde Teil unseres Teams: www.photonic.at/unternehmen/karriere

COMPAMED 2024: Rückblick auf eine erfolgreiche Messe mit spannenden Begegnungen

Die COMPAMED ist letzte Woche erfolgreich zu Ende gegangen, und wir blicken als WILD Gruppe und PHOTONIC Optical Solutions auf eine spannende und inspirierende Messe zurück. Unsere Gespräche mit zahlreichen Interessenten und Partnern drehten sich um innovative Ansätze, wie wir als Technologiepartner für anspruchsvolle opto-mechatronische Produkte und Baugruppen echte Mehrwerte für unsere Kunden schaffen können.

Obwohl sich der Charakter der Messe über die Jahre verändert hat, bleiben die MEDICA und die assoziierte COMPAMED die wichtigsten Leitmessen für die Medizintechnik und deren Zulieferindustrie. Auch in diesem Jahr bot sich uns wieder die Gelegenheit, unsere Position als „End-to-End“-Lösungsanbieter zu demonstrieren: Von der Auslegung, Entwicklung und Simulation optischer Systeme bis hin zur Fertigung komplexer Medizinprodukte und Geräte für die In-Vitro Diagnostik schätzen unsere Kunden unsere Fähigkeiten, integrierte Lösungen aus einer Hand anzubieten.

Ein immer deutlicher werdender Wandel zeichnet sich in der Besucherstruktur der MEDICA ab: Immer mehr Interessenten und Anbieter kommen aus dem APAC-Raum. Zahlreiche Projektideen zielten auf die Bewältigung globaler Herausforderungen, wie beispielsweise die Sicherstellung eines niederschwelligen Zugangs zu Gesundheitsdienstleistungen auch für und gerade in wirtschaftlich benachteiligten Regionen. Viele dieser innovativen Ansätze fußen auf der kosteneffizienten Kombination aus Artificial Intelligence, Machine Learning, sowie Internet of Things (IoT), sowie mobilen Analyse-Systemen, die dezentral im Rahmen eines Point-of-Care-Testing zum Einsatz kommen. Diese Systeme bieten das Potenzial, die Kernkompetenzen der WILD Gruppe in Produkte und Lösungen einzubringen, die auf globaler Ebene dazu beitragen können, gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.

Die diesjährige COMPAMED hat uns nicht nur spannende neue Kontakte und Projektideen gebracht, sondern auch unseren Anspruch bekräftigt, als „Most Trusted Partner“ von unseren Kunden und Lieferanten wahrgenommen zu werden. Mit dieser Dynamik blicken wir zuversichtlich ins kommende Jahr und freuen uns darauf, auch 2025 unsere Interessenten, Kunden und Partner innerhalb der MedTech Community mit unserem ganzheitlichen Dienstleistungsangebot in neuen spannenden Projektgesprächen zu begeistern.

Hochpräzise Optiken für innovative Digitalmikroskopie.

Auch wenn im Post-Processing spannende Entwicklungssprünge erreicht wurden – den Grundstein für die Visualisierung der filigranen Details in der mikroskopischen Welt legen nach wie vor hochwertige Optikkomponenten.

Die digitale Mikroskopie gewährt uns mit hochauflösenden Bildern Einblick in lebende Zellen und Zellprozesse in Echtzeit, was zu Fortschritten in der Krebsforschung, Genetik und Stammzellenforschung geführt hat. In der Pathologie hat die Digitalmikroskopie die Analyse von Gewebeproben revolutioniert, indem sie präzisere Diagnosen und die Zusammenarbeit von Pathologen weltweit ermöglicht. Auch in den Neurowissenschaften können Forschende heute dank dieser Systeme neuronale Netzwerke und Synapsen detaillierter und über längere Zeiträume hinweg beobachten.

In vielen Disziplinen – in der Medizin ebenso wie in der Industrie – gelten Digitalmikroskope als revolutionär. Durch gestochen scharfe sowie kontrastreiche Bilder, eine enorme Bildauflösung, fortschrittliche Tools zur Bildverarbeitung und die Kombination mit anderen Digitaltechnologien erweitern sie den Zugang zu feinsten Details, die unter dem Mikroskop sichtbar werden. Keine Frage: Für die IT-Technologie ist es heute ein Leichtes, immense Datenmengen zu verarbeiten. Somit haben Digitalmikroskope die Grenzen der Diagnostik, effizienter Behandlungsmethoden und Forschung neu gesteckt. Doch ebenso außer Frage steht: Was die optischen Komponenten digitaler Mikroskope nicht aufnehmen, kann auch im Post-Processing nicht mehr sichtbar gemacht werden!

OPTIK BESTIMMT QUALITÄT MASSGEBLICH MIT
„Die Optik ist und bleibt der Schlüssel zur Exzellenz in der digitalen Mikroskopie. Wie gut ein System arbeitet, wird maßgeblich von der Qualität der optischen Komponenten bestimmt. Und exakt diese sind unsere Spezialdisziplin“, betont Franz Aigner, Head of Business Development WILD Gruppe. Ob digitale 3D-Mikroskope für Hightech-OPs, moderne Videomikroskope für ultrapräzise On-Wafer-Messungen oder Mikroskope in Mask-Aligner-Anlagen, die zum Ausrichten von Belichtungsmasken zu den Wafern verwendet werden: Das Herzstück all dieser Systeme sind exzellente Optiken.

„Wir bringen die herausragenden Konzepte unserer Kunden sicher und kostengünstig in die Serienfertigung. Nicht nur mit unserem langjährigen Optik-Know-how in der Entwicklung und Konzeption. Ausschlaggebend sind zudem die unterschiedlichen Spezialfähigkeiten für die Fertigung hochpräziser Optiken, die wir in Perfektion beherrschen“, so Aigner.

KOMPLEXITÄT UND ANFORDERUNGEN AN AUFTRAGSFERTIGER STEIGEN
Speziell in der Digitalmikroskopie ist diese Kombination aus Kompetenztiefe und -vielfalt gefragt. Ein digitales Mikroskop kann man heute mit OCT-Technik oder anderen Digitaltechniken kombinieren. Auch die Nutzung mehrerer Sensoren, die in unterschiedlichen Wellenlängen aktiv sind, ist möglich. Dadurch werden nicht nur Oberflächen sichtbar, sondern auch Schnittbilder. Doch mit der Komplexität digitaler Mikroskope steigen auch die Anforderungen an Kompetenz, Präzision und Reinheit. WILD ist in der Lage, diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Kompetenzen reichen von der Auswahl der optimalen Komponenten, dem Prozess-Engineering über die Festlegung des Produktions- und Montageprozesses, der Feinstreinigung und Reinraumfertigung bis hin zur exakten Abstimmung der Messtechnik. „Auch bei der Erstellung zulassungskonformer Dokumentationen gemäß MDR oder FDA kann der Kunde auf die kompetente Unterstützung von WILD vertrauen“, betont Stefan Werkl, Head of Business Unit Optical Technologies.

WEGWEISENDE INNOVATION FÜR DEN OP
Aktuelles Beispiel ist ein digitales Operationsmikroskop, das seit 2024 auf dem Markt ist. Es eröffnet neue Möglichkeiten in der dynamischen Visualisierung von Informationen und hat das Potenzial, für wegweisende Innovationen im OP-Bereich zu sorgen. WILD liefert das Komplettgerät. Schon sehr früh in der Projektphase hat der Kunde auf die Expertise des Technologiepartners aus Österreich vertraut. „Der heutige Optikblock basiert auf einem Konzept, das von uns entwickelt wurde“, sagt Manfred Gallé, Head of Business Unit Medical Technology.

PROZESS-KOMPETENZ EBNET WEG ZU NEUEN TOLERANZBEREICHEN
„Durch unsere Nähe zur Fertigung waren wir unter anderem bei der Definition des Montageprozesses eingebunden. Hier ging es um Fragen wie ‚Welche Messparameter sind notwendig?‘ oder ‚Wie sollen einzelne Montagevorrichtungen aussehen?‘“, so Gallé. Das zeigt: In neue Toleranzbereiche vorzudringen, erfordert mehr als das technische Equipment und Fachwissen rund um Fertigungstechniken wie Positionierfräsen und Zentrierdrehen. „Wir feilen ständig an unseren Prozessen, die eine permanente Weiterentwicklung erfahren.“

PHOTONIC LIEFERT BELEUCHTUNG
Die komplette Beleuchtung des innovativen Systems stammt ebenfalls von der WILD Gruppe. PHOTONIC liefert die komplette Beleuchtungseinheit. „Die Qualität der Ausleuchtung ist essenziell für das Bild, das nachher entsteht“, betont Stefan Zotter, PHOTONIC Managing Director. Das betrifft grundsätzlich jedes Mikroskop. Bei diesem jedoch gab es besondere Herausforderungen. Als Beispiel nennt er einen OP-Modus, bei dem über einen kurzen Zeitraum mehr Licht ins Auge eingestrahlt wird. „Die Lichtintensität ist dabei deutlich höher, aber auch kritisch und muss entsprechend überwacht werden“, erklärt der Beleuchtungsexperte.

VIDEOMIKROSKOP FÜR GLOBALEN MARKTFÜHRER
Abseits der Medizintechnik haben sich Digitalmikroskope unter anderem in der Halbleiterbranche etabliert. Bei WILD freut man sich über einen Neukunden, der zu den globalen Markführern hochpräziser Waferprüftechnologien zählt. Ab 2025 gibt er die Produktion eines Videomikroskops für ultrapräzise On-Wafer-Messungen in die Hände des Technologiepartners. Das System wurde vom Kunden selbst entwickelt und verfügt über eine Reihe hochwertiger Optiken, die eine maximale Auflösung gewährleisten. „Wir sind stolz darauf, Teil dieser wegweisenden Entwicklungen sein zu dürfen“, freut sich Head of Business Unit Optical Technologies Stefan Werkl.

WILD und PHOTONIC auf der COMPAMED 2024

WILD und PHOTONIC positionieren sich auf der COMPAMED 2024 als dynamische Technologiepartner für visionäre optische Systeme.

Der Weg von der genialen Idee zur Serienfertigung ist selten ein Sprint. Meist gleicht er einem Hindernislauf oder Halbmarathon. In jedem Fall aber sind Schnelligkeit, Ausdauer und eine perfekte Vorbereitung gefragt – und genau hier erbringt die WILD Gruppe Höchstleistungen. Speziell wenn es um die Entwicklung und Fertigung von Hightech-Optiken geht.

Auf der COMPAMED 2024 kann man sich davon überzeugen, dass die Unternehmensgruppe in diesem Bereich Spezialist und Allrounder gleichzeitig ist. Allrounder, weil man Erfahrung aus einer Vielzahl von Projekten mitbringt: vom Dentalscanner über digitale OP-Mikroskope bis zum weltweit einzigartigen konfokalen Laserscanmikroskop zur tiefgehenden optischen Analyse der menschlichen Haut. Spezialist, weil WILD gefragter Technologiepartner für exzellente Optiken ist. „Wir unterstützen nicht nur in der Fertigung, sondern lassen unser langjähriges Know-how bereits im Optik-Design einfließen. Dabei kommt uns zugute, dass wir von der Beleuchtungs- und Messtechnik bis zur Montage unterschiedlichste Disziplinen beherrschen“, so Franz Aigner, Head of Business Development. „So bringen wir die Visionen unserer Kunden ins Ziel.“

Auf Kundenwunsch übernimmt WILD den kompletten Serienüberleitungsprozess inklusive Industrial Engineering, das gesamte Supply Chain und Quality Management sowie das Prozess Engineering, also das Festlegen von optimierten Produktions- und Montageprozessen. Speziell bei komplexen Produkten punkten die Expert:innen von WILD mit speziellen Kompetenzen wie dem Zentrierdrehen oder der Fertigung im Reinraum und erfüllen so höchste Anforderungen an Präzision und Reinheit.

Gespannt auf mehr? Wir freuen uns auf inspirierende Gespräche! Treffen Sie uns am Messestand der WILD Gruppe in der Halle 8a/Stand J19.

Best Workplaces™ Austria 2024: Stockerlplatz für die PHOTONIC

Bei der „For All Stars Night“ ließ Great Place To Work® gestern Österreichs TOP 50 Arbeitgeber hochleben.

Was aus einem gewöhnlichen Arbeitgeber einen Best Place to Work macht? Gegenseitiges Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness sowie Stolz und Teamgeist. In all diesen Punkten erreichte die PHOTONIC heuer im Rahmen einer anonymen Mitarbeiter:innenbefragung besonders hohe Zustimmungswerte und sicherte sich so erstmals die Auszeichnung „Best Workplaces™ Austria“. Bei der gestrigen „For All Stars Night“ in der ARIANA Eventlocation, Seestadt Wien sicherte sich der Spezialist für optische Technologien und Beleuchtungstechnik in der Kategorie X Small (20 – 49 Mitarbeitende) den dritten Platz.

  • 100 % (!) Zustimmung gab es seitens der PHOTONIC-Mitarbeiter:innen etwa zu den Aussagen „Ich bin stolz, anderen erzählen zu können, dass ich hier arbeite“ sowie „Im Freundeskreis und in der Familie würde ich meine Organisation als sehr guten Arbeitgeber empfehlen.“
  • 93 % gaben an, dass die Arbeit für sie mehr als ein „Job“ wäre und eine besondere Bedeutung sowie Sinn habe.

Für PHOTONIC-Geschäftsführer Stefan Zotter ist dieses Feedback seines Teams ein besonderer Vertrauensbeweis und eine Bestätigung dafür, dass man im Unternehmen die Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen ernst nimmt und viel dafür tut, diese zu erfüllen. Bei der gestrigen Prämierung, an der er gemeinsam mit Vertriebsleiterin Annette Stampfer, Entwicklungsleiter Gerold Aschinger und Qualitätsmanager Wolfgang Hanser teilnahm, bedankte er sich herzlich: „Es freut mich, dass unsere Mitarbeiter:innen ihre Arbeit als  sinnstiftend bezeichnen und stolz auf ihr Unternehmen sind. Allein die Tatsache, dass alle an der Befragung teilgenommen haben, zeigt, wie sehr sich jeder einzelne mit dem Unternehmen verbunden fühlt.“ Dieser außergewöhnliche Teamspirit basiert auf viel Freiraum für die Mitarbeiter:innen und ihre Ideen: „Was wir dafür zurückbekommen, ist ein ungeheurer Zusammenhalt sowie voller Fokus und Einsatzbereitschaft für unsere Kunden und ihre Projekte“, so Zotter.

So wurden die Best Workplaces™ Austria 2024 ermittelt
In Österreich basiert die Liste „Best Workplaces™“ auf rund 1,9 Millionen Antworten aus Mitarbeiter:innenbefragungen in Unternehmen, die mehr als 42.000 Mitarbeitende repräsentieren. Die Befragung ermöglicht Mitarbeitenden, vertrauliches quantitatives und qualitatives Feedback über die Arbeitsplatzkultur ihrer Organisation zu geben, indem sie 60 Aussagen mit einer 5-stufigen-Skala und zwei offenen Fragen beantworten. In Summe erhält man so einen tiefen Einblick, wie und warum ein Unternehmen großartige Arbeitsplätze schafft. Unterschiedliche Unternehmensgrößen werden in den Auswertungen berücksichtigt, um einen fairen Vergleich aller teilnehmenden Betriebe zu gewährleisten.

Fotocredits: C. Gabriel Alarcon – rizar.photo