Warum echte Innovation oft im Weglassen liegt. 20. März 2026 Nicht nur in der Natur setzt sich auf Dauer durch, wer mit seinen Ressourcen am effizientesten umgeht. Die WILD Gruppe perfektioniert dieses Prinzip der intelligenten Evolution von Produkten mit einem speziellen „FAST TRACK Value Engineering“-Ansatz: Durch gezieltes Entschlacken entstehen High-Tech-Lösungen, die wirtschaftlich überzeugen und deren Performance gleichzeitig steigt. Der globale Wettbewerbsdruck wirkt heute wie ein Skalpell, das unerbittlich an den Margen der Hersteller ansetzt. Wer Over-Engineering betreibt, verliert den Anschluss an dynamische Märkte – sei es in der Industrietechnik, der Optik oder der Medizintechnik. Doch wie senkt man Herstellkosten, ohne Qualität und Sicherheit zu gefährden? Ein Einblick in die Arbeitsweise der WILD Gruppe zeigt: Oft liegt die Kunst darin, nicht in Bauteilen, sondern in Funktionen zu denken – und zwar in solchen, die tatsächlich benötigt werden. DER WILD-UNTERSCHIED: TRANSDISZIPLINARITÄT IM FAST-TRACK-MODUS „Was uns im Bereich des Value Engineerings grundlegend von anderen unterscheidet, ist die Abkehr von isolierten Optimierungsversuchen. Während viele Unternehmen Wertanalyse als langwieriges, internes Projekt verstehen, verfolgen wir bei WILD einen konsequenten inter- und transdisziplinären Ansatz“, erklärt Michael Reissig, WILD Head of Development. In orchestrierten Prozessen werden nicht nur interne Experten vernetzt, sondern auch Kunden und Lieferanten direkt an einen Tisch geholt. Dieser Ansatz lebt von echter Teamarbeit und Ganzheitlichkeit: Nur wenn alle Anforderungen – von der Entwicklung über die Fertigung bis zum Einkauf – transparent geteilt werden, entsteht ein gemeinsames Verständnis über alle Abteilungen hinweg. Kommunikation ist hier der entscheidende Schlüssel, um Funktionen radikal zu hinterfragen und alle Potenziale auszuschöpfen. Gemeinsam mit dem VMN-Valuemanager Manfred Ninaus wurde dafür der klassische 10-Schritte-Arbeitsplan auf ein hocheffizientes Workshop-Format verdichtet – eine Methodik, die als „FAST TRACK Value Engineering“ Maßstäbe setzt. Da WILD selbst fertigt, fließen Rückmeldungen aus der Montage und Produktion unmittelbar in das Design ein. Dieser Weg bündelt in kürzester Zeit alle Kompetenzen zeitgleich: von der Technologieauswahl über die fertigungsgerechte Gestaltung bis hin zur Materialwahl. So entstehen integrierte Konzepte ohne langwierige Feedbackschleifen. DIGITALE INTELLIGENZ STATT EXCEL-CHAOS Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die weltweit einzigartige Softwareplattform VMCoach©. „Collaboration drives cost-effectiveness“ lautet das Credo dieses digitalen Werkzeugs, das alle Core-Methoden des Value Engineerings vereint. „VMCoach© ist ein echter Gamechanger: Unsere Software nutzt u.a. KI-Funktionen in der Funktionenanalyse und Ideengenerierung, was die Performance dramatisch steigert“, betont Manfred Ninaus. Der Workshop-Aufwand sinkt dadurch massiv, während die erzielbaren Kosteneinsparungen steigen. „Unsere Plattform erlaubt es, Restriktionen zu Beginn bewusst zu ignorieren. Das macht Potenziale sichtbar, die in herkömmlichen Prozessen oft verborgen bleiben. Je mehr Freiheiten alle Beteiligten bekommen, desto größere Erfolge sind möglich.“ DIE GRÖSSTEN HEBEL Die Erfahrung zeigt, dass die größten Einsparungen nicht durch günstigere Kleinteile entstehen, sondern durch ein radikales Umdenken im konstruktiven Design. WILD setzt hier auf eine gezielte Relativierung von Kundenanforderungen, um teures Over-Engineering zu vermeiden. Weitere Hebel sind strategische Materialwechsel, konsequente Gleichteilestrategien sowie eine gemeinsame fertigungsgerechte Gestaltung mit den Lieferanten. Das Ziel ist immer ein Produkt, das funktional brillant und wirtschaftlich optimal schlank ist. ZAHLEN, DIE FÜR SICH SPRECHEN: ERFOLGE AUS DER PRAXIS Die jüngsten Projekterfolge belegen die Wirksamkeit dieses Ansatzes. Gemeinsam mit dem Halbleiterspezialisten FormFactor konnte WILD bereits in der Konzeptphase ein Cost-Down-Potenzial von mehr als 25 % an einem Mikroskop identifizieren bei minimalem Workshop-Aufwand. Gelungen ist das insbesondere durch ein erfolgreiches Reverse Engineering von zugekauften Baugruppen, einer massiven Reduktion der Anzahl an Einzelteilen der Aufbaustruktur sowie einer Vereinfachung der Gehäuseabdeckung trotz ansprechendem Design. „Aus Projekten wie diesem haben wir gelernt, dass man sich schon zu Beginn des Value Engineering-Prozesses keine zu engen Grenzen setzen darf. Je mehr Freiheitsgrade und Sicherheit das transdisziplinäre Projektteam bekommt, desto größere Erfolge sind letztendlich möglich“, betont Stefan Werkl, Head of Sales Optical Technologies. Das bestätigt auch Enrice Wöhe vom Technischen Einkauf bei FormFactor: „Die Zusammenarbeit mit WILD und ihren Partnern war sehr gut. Unsere Projekterwartung wurde durch die professionelle Herangehensweise sogar übertroffen.“ OPTIMIERUNG FÜR BESTANDSPRODUKTE Im Idealfall startet das Value Engineering parallel zur Produktentwicklung. In der Realität zeigt sich hingegen oft ein anderes Bild: Kunden treten mit Produkten an WILD heran, die bereits am Markt Performance-Probleme bereiten oder mit fertigen Prototypen, die zu konkurrenzfähigen Preisen in Serie gehen sollen. Hier unterstützt VMCoach© besonders effizient: Kostenstücklisten und Produktinformationen werden ohne Aufwand eingelesen, Cost-Down-Potentiale entwickelt und bauteilindexiert getrackt – bis die Produkte wieder in vollem Umfang wettbewerbsfähig sind.
Trendscout. 20. März 2026 Die AAO in Orlando gilt als weltweiter Gradmesser für Innovationen in der Augenheilkunde. Franz Aigner, Head of Sales – Medical Technology bei WILD, war vor Ort, um neueste Entwicklungen einzuschätzen. Mit welchen Eindrücken kehren Sie aus den USA zurück? Franz Aigner: „Die Ophthalmologie ist dynamischer denn je. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir bei verschiedensten ausgestellten Produkten und Baugruppen direkt mitgewirkt haben. WILD ist als Experte bei den Key Playern anerkannt. Ob Retina-Tomograph (OCT), digitale Phoropter oder positioniergenaue Stative – mit unserer Erfahrung aus erfolgreich realisierten Produktreihen besitzen wir einen Wissensvorsprung, der Kunden in Form von schnellerer Marktreife und Kosteneffizienz zugutekommt.“ Welche Trends dominieren die Branche? „Der größte Gamechanger ist die KI. In der Bildgebung – etwa bei OCTs oder Funduskameras – analysiert sie Netzhautbilder teils präziser als Experten. Auch die Robotik wird künftig die chirurgische Präzision massiv erhöhen, wenngleich sich vieles noch im Entwicklungsstadium befindet. Zudem setzen westliche Anbieter verstärkt auf High-End-Qualität, um sich vom asiatischen Mitbewerb abzuheben, etwa durch extrem hohe Auflösungen und schnellere Bildakquisition.“ Welche Entwicklungen im Bereich Point-of-Care wurden auf der Messe deutlich? „Mobile Handhelds und Wearables für erste Analysen beim Optiker oder in Primärversorgungszentren müssen robuster werden, ohne an Präzision zu verlieren. Da WILD die Technologien Optik, Mechanik und Elektronik beherrscht, sind wir der ideale Partner für diese kompakten All-in-One-Lösungen. Hinzu kommt: Die Optik muss vor jeder Auslieferung kalibriert werden. Würde diese Feinjustierung durch den Transport in Mitleidenschaft gezogen werden, würden die Hersteller teure Spezialisten vor Ort benötigen, die die Optik erneut kalibrieren müssten. Wir entwickeln diese so stabil, dass sie den Transport unbeschadet übersteht und ohne Aufwand sofort eingesetzt werden kann.“ Seit 2025 belasten neue Einfuhrzölle den US-Markt. Wie reagieren die Kunden darauf? „Viele europäische Kunden denken aufgrund von Zöllen, aber auch wegen der hohen Bürokratie und Energiekosten in Europa, über Produktionsstandorte – zumindest für einzelne Komponenten – in den USA nach. Für sie ist unsere FDA-Zertifizierung ein entscheidendes Argument. Wer auf diesem wichtigen Markt erfolgreich sein will, benötigt Partner, die mit den Regulatorien umgehen können. Außerdem unterstützen wir unsere Kunden aktuell verstärkt durch Wertanalyseprojekte, um Zusatzkosten an anderer Stelle wieder einzusparen.“
PHOTONIC erneut als „Great Place to Work“ ausgezeichnet. 27. Februar 2026 Das Ergebnis der Great Place to Work® Befragung von Februar 2026 ist eindeutig: PHOTONIC zählt zur obersten Liga der besten Arbeitgeber Österreichs mit Spitzenwerten bei Identifikation und Sinnstiftung, Teamgeist und Innovationskraft. Wenn 97 % der Belegschaft in einer anonymen Befragung bestätigen: „Alles in allem ist dies hier ein sehr guter Arbeitsplatz“, dann ist das kein Marketing-Ergebnis, sondern ein Beweis für echte Unternehmenskultur. Dass diese Qualität auch im internationalen Vergleich standhält, bestätigt die Auszeichnung durch das Institut Great Place to Work®. Besonders beeindruckend ist dabei der direkte Vergleich mit anderen Unternehmen: In vielen entscheidenden Kategorien liegt PHOTONIC deutlich über dem Benchmark der sogenannten „Best Workplaces Austria“. Identifikation und Sinnstiftung: Mehr als nur ein Job Neben Spitzenwerten in den Themenbereichen Verantwortung oder Fairness sticht ein Ergebnis besonders hervor: 91 % unserer Mitarbeiter:innen sehen in ihrer Arbeit mehr als nur einen Job – sie finden sie sinnstiftend und bedeutend. Diese Identifikation mit den eigenen Aufgaben ist die Basis für unsere tägliche Exzellenz. Es ist das Bewusstsein, an technologisch relevanten Lösungen zu arbeiten, welches die Motivation bei PHOTONIC nachhaltig prägt. Innovation bei PHOTONIC: Warum wir eine offene Fehlerkultur leben Ein wesentlicher Faktor für unsere technologische Spitzenposition ist zudem unsere wachsende Innovationskraft. Diese stützt sich auf ein Klima des Vertrauens: Bei PHOTONIC herrscht die Überzeugung, dass wir durch gemeinsames Lernen aus Fehlern schneller vorankommen. Teamgeist und Zusammenhalt Mit einem Teamgeistwert von 96 % untermauert die Befragung, was wir in den Büros und Laboren täglich erleben: Wir sind eine Einheit. Dieser Zusammenhalt ist das Fundament, auf dem wir komplexe Projekte für unsere Kunden realisieren – auch unter Zeitdruck und in stressigen Phasen. Unser Ziel: Raum für persönliche Entfaltung „Die Great Place To Work®-Prämierung ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir Rahmenbedingungen schaffen, wo unser Team exzellente Leistungen erbringen kann. Wir geben unseren Mitarbeiter:innen den Freiraum, in dem ihre Ideen Platz haben. Sie bekommen viel Verantwortung, die sie uns in Form einer Extraportion Motivation zurückgeben. „Besonders freut mich, dass sie alle stolz auf ihr Unternehmen sind und ihre Arbeit als sinnstiftend bezeichnen. Das garantiert wiederum vollen Fokus auf unsere Kunden und große Einsatzbereitschaft für deren Projekte“, freut sich Geschäftsführer Stefan Zotter über die überdurchschnittlich positiven Bewertungen. Sie möchten Teil dieser Kultur werden? Entdecken Sie aktuelle Karrieremöglichkeiten bei PHOTONIC.
Bereit für die Zukunft der chirurgischen Visualisierung. 13. November 2025 Was in der flexiblen Endoskopie bereits Realität ist, könnte morgen den OP-Alltag revolutionieren: multispektrale Beleuchtung. PHOTONIC verfügt über das Entwicklungs-Know-how und die Fertigungskompetenz, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten. Der Einsatz multispektraler Beleuchtung beschränkt sich bislang auf die diagnostische Endoskopie, insbesondere auf Gastro- und Koloskopien mit flexiblen Endoskopen. Diese derzeit nur bei High-End-Systemen verfügbare Technologie ermöglicht es, vaskuläre Strukturen kontrastreicher hervorzuheben, subepitheliale Gefäße sichtbar zu machen, Blutungen deutlicher zu erkennen und in tiefere Gewebeschichten vorzudringen. Im Gegensatz dazu wird in der chirurgischen Endoskopie überwiegend mit Weißlicht gearbeitet, das in bestimmten Operationsschritten durch Nahinfrarot unterstützt oder ersetzt wird. Diese Methodik gilt inzwischen als Goldstandard. Bei PHOTONIC ist man allerdings überzeugt: Die Beschränkung auf ein solches Dual-Spektrum hat ein Ablaufdatum. „Denn die Übertragung des Prinzips der multispektralen Beleuchtung aus der Diagnostik in die chirurgische Endoskopie eröffnet – als Ergänzung zu etablierten Verfahren – völlig neue Möglichkeiten für die intraoperative Visualisierung“, so Business Developer Ingo Wiest. Dies kann dazu beitragen, Blutgefäße und Strukturen während des Eingriffs besser darzustellen und damit die Sicherheit und Präzision im OP-Saal weiter zu erhöhen. Warum PHOTONIC schon jetzt so weit ist, diesen Schritt mit potenziellen Kunden zu gehen? Das Unternehmen verfügt über das notwendige Know-how, die Erfahrung und klar strukturierte Prozesse – von der Spektralanalyse und Auswahl geeigneter Emitter und Filter über das optische Design bis zum Prototypenbau und Tests im eigenen Labor. Hier wurden bereits bis zu 7-kanalige Konzepte entwickelt, die LED und Diodenlaser flexibel kombinieren. Im Zuge der Entwicklung simuliert der Beleuchtungsspezialist Strahlengänge mithilfe von Raytracing, bezieht digitale Zwillinge optischer Komponenten ein und optimiert Abbildungsqualität, Stabilität und Strahlprofil. Ein iterativer Regelkreis mit Sensitivitäts- und Toleranzanalysen stellt sicher, dass kritische Parameter stabilisiert und Lösungen kontinuierlich verfeinert werden. So entstehen Systeme, die technisch auf höchstem Niveau und zugleich exakt auf Rahmenbedingungen wie Bauraum, Schnittstellen oder Kosten abgestimmt sind. Dank FDA-Registrierung der Fertigungsstandorte schafft man zudem die regulatorischen Voraussetzungen, um Projekte auch für den US-Markt umzusetzen. EINEN SCHRITT VORAUS Als weiteren Vorteil nennt Wiest die enge Partnerschaft mit namhaften Herstellern. „Muster neuester Lichtquellen erreichen uns, noch bevor sie offiziell am Markt sind. Das schafft einen entscheidenden Vorsprung, der die Produkte unserer Kunden schneller zur Marktreife bringt.“
Mit Vision und Präzision auf der COMPAMED 2025 13. Oktober 2025 WILD und PHOTONIC zeigen auf der COMPAMED 2025, wie sie als verlässliche Technologiepartner die Visionen ihrer Kund:innen in Serie bringen – mit Ausdauer und Präzision. Der Weg von der Produktidee zur Serienfertigung verlangt viele Qualitäten. Einzelne Etappen gleichen einem Sprint, das Gesamtprojekt jedoch eher einem Marathon. Der Sprint – ein etablierter Begriff aus der agilen Projektwelt – steht für fokussiertes Arbeiten auf kurzen Distanzen, der Marathon für Ausdauer, Erfahrung und strategische Weitsicht. Die WILD Gruppe vereint beides: über 50 Jahre branchenübergreifende Erfahrung in komplexer Opto-Mechatronik – die Ausdauer des Marathons – und zugleich Schnelligkeit und präzise Umsetzung – den Sprint. Damit agiert sie als integrierter End-to-End-Partner, der Auftragsentwicklung und Auftragsfertigung so verbindet, dass Kund:innen in jeder Phase des Produktlebenszyklus maximal profitieren. „Als Lösungsanbieter denken wir über die Fertigung hinaus – unser Know-how fließt bereits beim Design ein“, erläutert Ingo Wiest, Business Development bei PHOTONIC, dem gruppeninternen Spezialisten für kundenspezifische Beleuchtungs- und Lichttechnologien. „So realisieren wir die Anforderungen unserer Kunden ganzheitlich.“ Von der Vorstudie über Entwicklung und Serienüberleitung bis zur Reinraumfertigung: WILD und PHOTONIC stehen gemeinsam für ganzheitliche Optomechatroniklösungen – präzise, effizient und zuverlässig – für die Produkte ihrer Kunden. Gespannt auf mehr? Wir freuen uns auf inspirierende Gespräche! Treffen Sie uns am Messestand der WILD Gruppe in der Halle 8a/Stand J19.
Spektroskopie: Den Elementen auf der Spur. 23. Juni 2025 Innovative Spektroskope erfassen komplexe Informationen in Echtzeit – jederzeit und überall. Das eröffnet völlig neue Anwendungsmöglichkeiten. Mit der WILD Gruppe können Kunden sicher gehen, dass aus ihrer Idee ein präzises, robustes und serienreifes Produkt entsteht, unabhängig davon, wo es zum Einsatz kommt. Was früher nur im Labor möglich war, passt heute in jede Jackentasche: Dank miniaturisierter spektroskopischer Systeme eröffnen sich völlig neue Anwendungsfelder für schnelle, präzise und kosteneffiziente Analysen direkt vor Ort. Konsument:innen kontrollieren per Smartphone bereits den Feuchtigkeitsgehalt ihrer Haut, Winzer prüfen den Reifegrad ihrer Trauben direkt im Weinberg, und kompakte Atemanalysegeräte könnten schon bald erste Hinweise auf Krankheiten wie Diabetes liefern. Möglich wird dies durch neue Sensorprinzipien, intelligente Software und miniaturisierte Optikkomponenten, die die Grenzen des Machbaren rasant verschieben. Für eine rasche Time-to-Market dieser leistungsfähigen spektroskopischen Systeme benötigt man einen Entwicklungs- und Fertigungspartner, der über fundiertes Know-how in den Bereichen Optik, Mechanik und Elektronik verfügt. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Silicon Austria Labs (SAL) bietet die WILD Gruppe sogar noch mehr: Gemeinsam erkennt man Spitzentechnologien frühzeitig, erarbeitet maßgeschneiderte Lösungen und überführt Produkte in kürzester Entwicklungszeit zur Marktreife. BRANCHENVIELFALT TRIFFT TECHNOLOGIETIEFE „Unser Kern-Know-how ist die Optik und diese gilt als Herzstück jeder Spektroskopie-Anwendung – ob UV-Vis-, Emissions-, Fluoreszenz-, IR- oder NIR-Spektroskopie. Was alle diese Analyseverfahren voneinander unterscheidet, ist ihre Wellenlänge. Deshalb benötigt jedes System exakt darauf abgestimmte Lichtquellen, optische Filter und Detektoren. Dank unserer langjährigen Erfahrung sind wir Expert:innen in der Zusammensetzung und Auswahl dieser Faktoren bzw. Komponenten – immer mit dem Fokus auf die effiziente Serienüberleitung und Gerätekonstruktion“, erklärt Martina Trinkel vom Business Development der WILD Gruppe. Insbesondere wenn die Anforderungen an Dichtheit, Temperaturbeständigkeit, Robustheit und Präzision hoch sind, spielt die Unternehmensgruppe ihre Erfahrung aus, wie eine Reihe von Referenzbeispielen belegen. VOM WARENEINGANG BIS ZUM RECYCLING So stellt etwa das stabile optomechanische Design eines von WILD mitentwickelten und produzierten NIR-Spektrografen sicher, dass dieser in Sortieranlagen direkt in der Prozesslinie eingesetzt werden kann. „Die von uns gefertigten optischen Komponenten wie Beugungsgitter oder die Abbildungsoptik zur Kamera trotzen ebenso wie unsere mechanischen Spezialanfertigungen problemlos Staub, Vibrationen und Temperaturunterschieden von bis zu 50 Grad“, betont Stefan Werkl, WILD Head of Business Unit Optical Technologies. Auch in der Entwicklung und Fertigung mobiler Vis- und NIR-Messgeräte bringt WILD Know-how ein. Für einen Kunden, der mobile Spektroskopie-Systeme für Industrie und Landwirtschaft entwickelt, hat man dessen innovatives Sensorsystem in ein tragbares Hand-held-System integriert. „In der Metallindustrie wiederrum werden optische Emissionsspektrometer eines langjährigen WILD-Kunden und führendem Unternehmen in der industriellen Messtechnik und Laborausrüstung eingesetzt, um Stähle und Legierungen wie Aluminium, Nickel oder Kupfer zuverlässig zu analysieren“, erklärt Stefan Werkl. Vom Rohmaterial über den Wareneingang bis hin zum Recycling: Solche Funkenspektrometer sichern die Qualität in jeder Phase, auch bei hochsicherheitskritischen Anwendungen oder 3D-gedruckten Metallkomponenten. Zudem sind sie entscheidend für die Kostenkontrolle, Risikominimierung und Produktivität. PARTNERSCHAFT MIT SAL ALS INNOVATIONSMOTOR Großes Zukunftspotenzial sieht Thomas Ladstätter, verantwortlich für das Business Development von Sensorsystemen bei Silicon Austria Labs (SAL), insbesondere in der Miniaturisierung. „Die Kombination aus integrierten optischen Mikrosystemen und KI-gestützter Datenauswertung eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Ein Forschungsschwerpunkt bei SAL sind daher nichtlineare spektroskopische Methoden, die eine deutlich höhere Sensitivität gegenüber molekularen Details aufweisen und gleichzeitig eine hohe zeitliche Auflösung von ultraschnellen Prozessen erlauben. Anwendungen in der Medizintechnik, z.B. Krebsdiagnostik oder Label-Free Pathologie, aber auch in der Lebensmittelanalyse oder Umweltüberwachung können davon massiv profitieren“, ist Ladstätter überzeugt. Seiner Meinung nach wirkt sich die Miniaturisierung außerdem positiv auf die Kosten aus. „Speziell in der personalisierten Medizin werden künftig Anwendungen realisierbar sein, die aktuell dem Labor vorbehalten sind. Kompakte spektrale Engines, die in portable Geräte integriert sind, können auch bei der Erkennung chemischer oder biologischer Gefahrenstoffe Vorteile mit sich bringen. Ein wichtiges Thema angesichts der aktuellen Herausforderungen in der europäischen Sicherheitspolitik“, so Ladstätter.
Laser World of Photonics 2025 in München 24.-27. Juni 2025 Die WILD Gruppe ist mit dabei, wenn sich die renommiertesten Akteure und Newcomer aus der Welt der Lasertechnik in München treffen. Besuchen Sie WILD und PHOTONIC auf unserem Messestand 224 in der Halle B3 und erfahren Sie, wie wir dazu beitragen, dass aus Ihrer zukunftsweisenden Idee ein serientaugliches Produkt wird. Als Technologiepartner für Optik, Mechanik, Elektronik und Software unterstützen wir Sie in der Entwicklung und Fertigung von Messgeräten für die Analytik, Labortechnik für Biotechnologien & Lifesciences, Mess- und Prüftechnik, spektroskopische Messgeräte sowie Mikroskope. Wir begleiten zahlreiche Kunden bereits in der Entwicklung, übernehmen die Industrialisierung und garantieren eine hohe Qualität in der Serienfertigung. Unser tiefes Verständnis für optische Technologien und den Gesamtgeräteaufbau ist ebenso gefragt wie unsere stabilen Prozesse, schnellen Reaktionszeiten und das Wissen um regulatorische Standards wie ISO, GMP oder FDA. Lassen Sie sich von unserer Leidenschaft für optische Technologien und unserem Streben nach Perfektion inspirieren.
Doppelprämierung für PHOTONIC bei der Great Place to Work® For All™ Stars Night 19. Mai 2025 Zum zweiten Mal in Folge zählt der Beleuchtungsspezialist zu den Top 10 der Best Workplaces™ Austria. Zusätzlich erhielt PHOTONIC als eines von nur fünf Unternehmen den Best Employer Branding Award 2025 für besonders wirkungsvolle und authentische Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität. „Dass wir zum zweiten Mal in Folge zu den Top 10 Arbeitgebern in der Kategorie XS zählen und nun zusätzlich mit dem Best Employer Branding Award geehrt wurden, macht mich unglaublich stolz,“ betont PHOTONIC Geschäftsführer Stefan Zotter. „Es zeigt, dass wir nicht nur intern auf dem richtigen Weg sind, sondern auch als Arbeitgebermarke nach außen überzeugend auftreten. Wir legen großen Wert darauf, dass sich jede und jeder bei uns wertgeschätzt fühlt – das schafft Vertrauen, Zusammenhalt und Motivation.“ Die Auszeichnung sei ein Beweis dafür, dass das gesamte PHOTONIC Team eine starke Unternehmenskultur lebt. Denn die Prämierung basiert auf einer anonymen Mitarbeiterbefragung, die fünf Dimensionen umfasst: Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. In allen Bereichen erzielte PHOTONIC auch dieses Jahr besonders positive Bewertungen. Zustimmungswerte von jeweils 97 % gab es etwa zu den Aussagen „Wir haben Spaß bei der Arbeit“ und „Ich glaube, ich kann hier einen wichtigen Beitrag leisten“. Dass PHOTONIC diesen außergewöhnlichen Teamspirit auch sehr erfolgreich nach außen trägt, belegt der Best Employer Branding Award 2025. Über diesen freut sich besonders Anne Killmeyer, die für das Marketing verantwortlich ist: „Employer Branding funktioniert dann am besten, wenn es aus einem echten Miteinander heraus entsteht. Daher ist diese Auszeichnung für uns eine schöne Bestätigung dafür, dass unsere Kommunikation die PHOTONIC-Werte wirklich erlebbar macht – nicht nur intern, sondern auch für Bewerber:innen und externe Partner.“ Auch bei der Verleihung war PHOTONIC durch ein starkes Team vertreten: Neben Martin Kiryakov (Lead Project Manager Sales und Betriebsrat) und Christian Czech (Account Manager/Vertriebsinnendienst) nahmen Ingo Wiest (Business Development), Tobias Mrachacz (SCM Launch Manager) sowie Anne Killmeyer (Marketing & Management Assistant) an der Veranstaltung teil und feierten gemeinsam den wiederholten Erfolg. Fotocredits: © leadersnet / Gabriel Rizar & PHOTONIC
PHOTONIC ist und bleibt ein „Great Place to Work“ 18. März 2025 Alle 30 „Photonicer:innen“ haben an der aktuellen Great Place to Work®-Mitarbeiterbefragung teilgenommen und ihr Unternehmen mit großartigen Bewertungen erneut zum Top-Arbeitgeber gekürt. Eine gelebte Vertrauenskultur, Wertschätzung und ein offener Austausch – all das macht PHOTONIC zu einem beliebten Arbeitgeber. Dass dies nicht nur subjektives Empfinden ist, zeigt die aktuelle Great Place to Work®-Mitarbeiterbefragung: Alle 30 „Photonicer:innen“ haben das Unternehmen bewertet – und das Ergebnis spricht für sich. 100 % der Mitarbeitenden bestätigen, dass sie einen sehr guten Arbeitsplatz haben. Die Umfrage hebt insbesondere die positive Fehlerkultur, die offene und klare Kommunikation, die vertrauensvolle Atmosphäre sowie die gegenseitige Unterstützung hervor – Aspekte, die für eine starke Unternehmenskultur essenziell sind. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem sich die Mitarbeitenden wertgeschätzt und gehört fühlen. „Dieses erneute außergewöhnlich gute Abschneiden unseres Unternehmens macht uns stolz und bestätigt uns darin, dass unsere Mitarbeiter:innen unsere herausragende Arbeitsplatzkultur sehr schätzen“, freut sich PHOTONIC-Geschäftsführer Stefan Zotter über die erfolgreiche Rezertifizierung. Vom PHOTONIC-Team gelobt wurde auch die Förderung des kooperativen Arbeitsumfelds, in dem Ideen ausgetauscht und innovative Lösungen gemeinsam erarbeitet werden. Das trägt zur persönlichen Entwicklung jedes Einzelnen bei und stärkt den Unternehmenserfolg. Als besonders sinnstiftend wird die Arbeit für Medizintechnik-Projekte angesehen, mit deren Lösungen ein echter Mehrwert für die Gesundheit und das Wohl der Menschen geschaffen wird. Möchtest auch du bei PHOTONIC durchstarten? Dann schau dir unsere offenen Stellen an und werde Teil unseres Teams: www.photonic.at/unternehmen/karriere
COMPAMED 2024: Rückblick auf eine erfolgreiche Messe mit spannenden Begegnungen 28. November 2024 Die COMPAMED ist letzte Woche erfolgreich zu Ende gegangen, und wir blicken als WILD Gruppe und PHOTONIC Optical Solutions auf eine spannende und inspirierende Messe zurück. Unsere Gespräche mit zahlreichen Interessenten und Partnern drehten sich um innovative Ansätze, wie wir als Technologiepartner für anspruchsvolle opto-mechatronische Produkte und Baugruppen echte Mehrwerte für unsere Kunden schaffen können. Obwohl sich der Charakter der Messe über die Jahre verändert hat, bleiben die MEDICA und die assoziierte COMPAMED die wichtigsten Leitmessen für die Medizintechnik und deren Zulieferindustrie. Auch in diesem Jahr bot sich uns wieder die Gelegenheit, unsere Position als „End-to-End“-Lösungsanbieter zu demonstrieren: Von der Auslegung, Entwicklung und Simulation optischer Systeme bis hin zur Fertigung komplexer Medizinprodukte und Geräte für die In-Vitro Diagnostik schätzen unsere Kunden unsere Fähigkeiten, integrierte Lösungen aus einer Hand anzubieten. Ein immer deutlicher werdender Wandel zeichnet sich in der Besucherstruktur der MEDICA ab: Immer mehr Interessenten und Anbieter kommen aus dem APAC-Raum. Zahlreiche Projektideen zielten auf die Bewältigung globaler Herausforderungen, wie beispielsweise die Sicherstellung eines niederschwelligen Zugangs zu Gesundheitsdienstleistungen auch für und gerade in wirtschaftlich benachteiligten Regionen. Viele dieser innovativen Ansätze fußen auf der kosteneffizienten Kombination aus Artificial Intelligence, Machine Learning, sowie Internet of Things (IoT), sowie mobilen Analyse-Systemen, die dezentral im Rahmen eines Point-of-Care-Testing zum Einsatz kommen. Diese Systeme bieten das Potenzial, die Kernkompetenzen der WILD Gruppe in Produkte und Lösungen einzubringen, die auf globaler Ebene dazu beitragen können, gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Die diesjährige COMPAMED hat uns nicht nur spannende neue Kontakte und Projektideen gebracht, sondern auch unseren Anspruch bekräftigt, als „Most Trusted Partner“ von unseren Kunden und Lieferanten wahrgenommen zu werden. Mit dieser Dynamik blicken wir zuversichtlich ins kommende Jahr und freuen uns darauf, auch 2025 unsere Interessenten, Kunden und Partner innerhalb der MedTech Community mit unserem ganzheitlichen Dienstleistungsangebot in neuen spannenden Projektgesprächen zu begeistern.